Klassisch und doch irgendwie anders. So würde ich diesen Hummus beschreiben. Doch zunächst einmal: Hallo, ihr Lieben. Heute bin ich gekommen, um (dieses Rezept mit euch zu teilen. Ja.) Aber ich bin auch gekommen, um mich ernsthaft zu beschweren.

Liebe Leserinnen und Leser. Ihr Hummus Esser*innen da draußen. Freund*innen, Verwandt*innen, An-Verwandt*innen… All die Kundinnen und Kunden da draußen: Warum? Warum sagt ihr mir eigentlich nicht wie unfassbar – lecker – Hummus – in – Kombination – mit Minze ist???

Fein aromatischer & cremiger  Hummus  - Queen Africa.

10 Jahre! 10 Jahre Rezepte tauschen. 10 Jahre Wochenmarkt. 37 Komma 5 Lebensjahre auf diesem Planten und niemand sagt mir das. Das ist ganz schön gemein. Und das muss ich tatsächlich auch erstmal noch ein wenig sacken lassen… Zum Glück hab ich es aber nun doch noch herausgefunden. Außerdem kann ich jetzt gleich einfach den Kühlschrank öffnen und die zweite Portion genießen, während ihr erstmal selber ran müsst! 😉 Aber, weil ich mal nicht so nachtragend sein will, teile ich mein Hummus Rezept nun auch mit euch… Auch, wenn ich das eher für die netten und unwissenden Menschen unter euch tue, denen diese Mega-Kombi bisher ebenso gemein verschwiegen wurde! Wir halten zusammen, oder!? 😉

Um diesen Twist hier friedlich und harmonisch abzuschließen, zeige ich euch ein stimmungsvolles Bild.

Sonnenaufgang über Bornheim. Hummus – Queen Africa.

Hummus Queen Africa. 
Sonnenaufgang über Bornheim.

Manchmal braucht es für ein wenig Urlaubsstimmung gar nicht viel mehr als einen Balkon, einen interkontinentalen Dip und einen falsch gestellten Wecker an einem Sonntag morgen.

Dies ist das erste Mal, nach über die Jahre verteilten doch so einigen Versuchen einen guten Hummus selber zu machen, wo es tatsächlich geklappt hat. Konsistenz, Geschmack, vor allem auch Konsistenz nach einem Tag im Kühlschrank – und der Hummus hält. Er schmeckt – aromatisch aber nicht zu kräftig. Man hat einfach Lust mehr davon zu essen. Die Konsistenz ist fein cremig. Zartschmelzend, gleichzeitig aber auch irgendwie luftig. Die Würze mit dem African Rub ist jetzt eher nicht so klassisch, ebenso wenig wie die Kombination von Hummus mit Estragon. Den frischen Koriander kann man wohl definitiv als klassisches Hummus Kraut bezeichnen. Von der Minze möchte ich jetzt nicht wieder anfangen. 😉 Mir hat dieser Hummus jedenfalls richtig gut geschmeckt und wie, ich das hier so abtippe, freue ich mich immer mehr auf die zweite Portion, die gleich auf mich wartet.

Hummus Rezepte gibt es mittlerweile natürlich ohne Ende auf Blogs und in verschiedenen Rezept Datenbanken zu finden. Hier kommt nun meines. Lest es euch gerne durch. Und vielleicht entdeckt ihr doch noch die ein oder andere Neuheit darin.

Zum Rezept.



Hummus – Queen Africa.

Fein aromatisch & cremig. Hummus  - Queen Africa.

Das „African Rub“, das ich zum würzen des Hummus verwende, ist Bestandteil eines Gewürze Probiersets, das ich mir letzte Woche bestellt habe. Die afrikanische Gewürzmischung enthält: Koriander, Kreuzkümmel, Chili, Pfeffer, Thymian, Petersilie, Muskat, Kümmel, Kurkuma, Zimt, Ingwer, Pimentkörner, Zwiebel, Senfkörner, Knoblauch, Kardamom, Lorbeerblätter

Alternativ dazu könnt ihr auch nur gemahlenen Koriander und Kreuzkümmel verwenden.

Zutaten.

  • 1 Dose Kichererbsen (265g abgetropft)
  • 4 große EL helles Tahin
  • 3 Zehen frischer Knoblauch
  • 1 Zitrone
  • 1 TL „African Rub“
  • 1/4 TL gemahlene Koriandersamen
  • 1/4 TL grobes Meersalz (nach belieben mehr oder weniger)
  • 1,5 TL vegane Salatmayo (alternativ 2-3 EL Olivenöl oder mehr Tahin)
  • ca. 100-125ml eiskaltes Sprudelwasser

Außerdem: Eine Handvoll frische Minze, Koriander, Estragon, sowie etwas Olivenöl

Zubereitung.

Abgetropfte Kichererbsen 10-20 Minuten lang über kochendem Wasser nach-dämpfen oder im Wasser nachkochen bis sie sehr weich sind. Im Sieb mit kaltem Wasser abspülen, abtropfen lassen. Mit den Händen durch die Kichererbsen fahren, um die Häutchen abzurubbeln. So verfahren bis mindestens 2/3 der Häutchen abgerubbelt sind. Häutchen entfernen, Kichererbsen in den Hochleistungsmixer geben.

Zitrone auspressen, Knoblauch durchpressen. Beides zusammen mit den übrigen Zutaten zu den Kichererbsen geben. ( Falls ihr anstelle der Salatmayo Öl verwendet, dieses erst am Ende des Mixvorgangs einfließen lassen.

Zutaten erst auf niedriger Stufe. 1-2 Minuten mixen. Anschließend kurz hochdrehen und wieder auf niedrig runterschalten. Solange mixen bis eine homogene und cremige Masse entstanden ist. Ggf. noch mehr kaltes Wasser dazu geben.

Nochmal Abschmecken und bis zur Verwendung im Kühlschrank durchziehen lassen.

Mit frischen Kräutern und nach belieben mit Olivenöl toppen.

Kleine Anmerkung.

Zum Häutchen abrubbeln. Kann man machen. Der Hummus wird dadurch tatsächlich noch etwas cremiger. Beinahe wichtiger ist allerdings, dass die Kichererbsen vor dem mixen schön weich gegart sind. Ich persönlich mache das mit dem Häutchen abrubbeln auch nur selten.

Anstelle des Mixers könnt ihr auch den Zauberstab verwenden. Dazu die gegarten Kichererbsen in ein hohes Gefäß geben und sie mit dem Zauberstab zu einer homogenen Paste pürieren. Anschließend die übrigen Zutaten dazu geben und nochmal gut durchpürieren.


Bis bald, ihr Lieben. Lasst es euch gut gehen.

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