Feldsalat mit gegrillter Ananas, Walnüssen und selbstgemachtem, veganen Mozzarella.

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Ein super leckerer Salat. Wer Ananas noch nie gegrillt hat, sollte das unbedingt ausprobieren. Geschmäcker sind verschieden, ja, ja ich weiß und empfehle die gegrillte Ananas trotzdem. Und den Mozzarella. Der war gut, wahrscheinlich sogar der Beste, den ich bisher gegessen habe. Geschmacklich ist er nicht nur irgendwie „ok“ oder „eine ganz gute Alternative.“ Er schmeckt gut. Punkt. Für mich ist dieser Mozzarella die Alternative schlecht hin.

– Feldsalat mit Ananas, Mozzarella und Walnüssen 

und ein paar verirrten Shiitake Pilzen.

Für 4 Personen als Beilage oder für 1-2 Salatarier Portionen:

  • 150g Feldsalat
  • 1/4 geschälte Ananas, in 3 Scheiben geschnitten
  • 1/4 Block Räuchertofu
  • 6 geknackte Walnüsse
  • 1 Kugel Mozzarella
  • und natürlich die drei verirrten, rohen Shiitake Pilze
  • Balsamico-Creme

Den Backofen auf Grillfunktion mit Oberhitze einstellen (oder höchste Stufe Oberhitze), den Rost auf die oberste Schiene und ein Backblech auf die mittlere schieben, vorheizen.

Die Ananas-Scheiben halbieren und entstrunken, auf dem heißen Rost verteilen, ca. 10 Min. grillen, bis sie …wie sagt man das? Bis die Ananas Grill-Spuren aufweist. Rausnehmen, Kurz abkühlen lassen.

Für die feine Variante die Ananas Hälften so belassen. Für die Platte, die Ananas in ca. 3 cm dicke Würfel schneiden.

Feldsalat putzen, Tofu würfeln, in eine Schüssel geben, Shiitake Pilze nicht vergessen, Ananas Würfel unterheben. Mozzarella halbieren und in dünne Scheiben schneiden, auf dem Salat verteilen.

Salat mit ein wenig Balsamico und ein paar gehackten Walnüsse dekorieren.

Mozzarella: Das Originalrezept stammt von Miyoko Shinner,
einer amerikanischen Bloggerin, die da drüben wohl mittlerweile
so was wie die vegane Queen of cheese ist. Zuerst gesehen habe ich das Rezept
auf eat-this.org, in einer leicht abgeänderten Variante
und nun habe ich es wiederum ein wenig abgeändert, noch mehr Würze hinzugefügt...
Was man da jetzt lieber mag ist natürlich wie immer,
Geschmackssache.

Mittlerweile reift auf meiner Heizung jedenfalls die vierte Mozzarella Charge,
immer mal ein bisschen anders zubereitet. Mal mit mehr, mal mit weniger Nüssen,
manchmal noch mit zusätzlichen Macadamia-Stückchen im Käse oder einem höheren
Joghurtanteil,
doch stets mit demselben Ergebnis: Geschmacklich top - Konsistenz super.

Leckerer Tipp: Wenn man das Agar-Agar weglässt hat man eine Top Käsecreme, fügt
man noch etwas Zitrone hinzu wird daraus eine Art Sour-cream.

Für 7-9 Kugeln 

Es wird eine Schüssel mit Eiswasser benötigt um nach der Fermentation die Kugeln herzustellen. (Ich hab einfach eine Schüssel Wasser für ein paar Stunden auf den tiefgekühlten Balkon gestellt.)

  • 150g Cashew Kerne/ (gesalzene) Macadamia Nüsse/ oder auch beides gemischt
  • 250g ungesüßten Sojajoghurt
  • 1-2 TL Meersalz
  • 100ml Wasser / oder Brottrunk
  • 1 TL Bockhornklee gemahlen
  • 1 EL Hefeflocken
  • 3 EL Speisestärke/ im original Tapioka/ Ich hatte bis jetzt Johanisbrotkernmehl und JBKM gemischt mit Maisstärke
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1 EL Agar-Agar Pulver + 100ml Wasser

Zubereitung:

Nüsse mindestens 2 Stunden in Wasser einweichen lassen.

Wasser abgießen, Nüsse zusammen mit den anderen Zutaten des ersten Rezept-Blocks im Mixer auf höchster Stufe glatt rühren.

Abgedeckt an einem warmen Ort (z.B. auf der Heizung) mindestens 24 Stunden fermentieren lassen. (Für eine Variante mit Stückchen 4-5 eingeweichte Macadamias aussparen und gehackt mit unter die Masse heben.)

Speisestärke und Zitronensaft hinzufügen, nochmal gut durchmixen oder mit dem Schneebesen kräftig aufschlagen.

In einem Topf das Agar-Agar mit dem restlichen Wasser verrühren, aufkochen, zwei Minuten köcheln lassen, Herd ausschalten, Mozzarella Masse mit dem Schneebesen kräftig unterrühren.

Mit einem Löffel oder Eisportionier Kugeln abstechen und in das Eiswasser ploppen lassen. 30 Minuten in dem Wasser ziehen lassen.

Lagerung: In Salzlake im Kühlschrank.


 

 

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