Hi. Ich bin Jenny.
Ich komme aus dem Ruhrgebiet, aus Wanne Eickel. um genauer zu sein. Geboren auf Frikadellen, sozusagen. Die erste Mettwurst gab’s bereits mit sechs Monaten. Heimlich im Kรคmmerlein. Meine Mama ist heute noch traurig, dass es damals noch keine Handykameras gab, auch wenn sie damals eher mit „was machst du denn da?“– Oma-ausschimpfen beschรคftigt war, statt an ein Beweisfoto zu denken. Dabei hat die Oma es doch nur gut gemeint. ๐
Seit einiger Zeit lebe ich nun in Bornheim (das im Rheinland), was nicht nur angenehm beschaulich sondern auch praktisch ist, denn ich arbeite auf einem Demeter Biohof und der liegt exakt acht bis zwรถlf Fuรminuten von meiner Wohnung entfernt. Je nachdem, wie lange ich mal wieder getrรถdelt habe.

Solltet ihr aus Kรถln, Bonn, Bergisch Gladbach, Leverkusen oder sogar aus Bornheim selbst kommen, falls ihr gesundes Essen mรถgt und eure Lebensmittel am liebsten hochwertig & frisch kauft, dann kennen wir uns. Vielleicht. Nicht vom Hof sondern, genau – vom Wochenmarkt (mit drei Herzen dahinter). Denn darin besteht der Hauptteil Teil meiner Arbeit. Ich bin die Frau, euch auf 4 verschiedenen Wochenmรคrkten richtig gutes Obst und Gemรผse verkauft. Ich bin eure Marktfrau. ๐
Und ich bin eine echt glรผckliche Frau, denn beinahe tรคglich darf ich Zeit mit den weltbesten Kollegen, mit Top TTLs und mit Kunden verbringen, die verstanden haben, dass Essen mehr ist als billiger Massenkonsum a la โGeiz ist Geilโ. Manch einer sagt ja, das mit dem Bio, das sei doch alles Quatsch ( und wir sprechen hier nicht von der jรผngeren Generation, das nur mal so am Rande) Doch: Wer einmal eine heimische, saisonale Demeter Fleischtomate gegessen hat, eine, die auf einem lebendigen, nachhaltig bewirtschafteten Boden gewachsen ist, der weiร, dass Bio eben kein Quatsch ist, sondern, dass es viel mehr eine Raritรคt in der Masse darstellt.
Seit 2013 ernรคhre ich mich nun vegetarisch, mehrheitlich vegan. Gegen ein gutes Stรผck Kรคse ab und an habe ich nach wie vor nichts einzuwenden. Und zu meinem Freundeskreis zรคhlen nach wie vor Menschen die Fleisch essen. Ich koche gern. Bunt, abwechslungsreich und mit guten Zutaten.
Ich finde es spannend, was in einer rein Pflanzlichen Kรผche alles mรถglich ist und ich bin immer wieder erstaunt davon, wie gut ein Gericht auch mit wenigen Zutaten schmecken kann, wenn das Grundprodukt fรผr sich allein genommen schon eine Geschmacksbombe darstellt. – Wenn ich in eine aromatischen und vollreifen Herbst Apfel beiรe, gelingt das, was den meisten Mรคnnern nicht gelingt. Dieser Apfel bringt mich zum schnurren… Habt ihr es gemerkt? – Jetzt wisst ihr nicht nur, dass ich sehr gern, sehr ausschweifend erzรคhle, dass ich Single bin und, dass man mit einem Apfel bei mir mehr erreichen kann, als mit jedem Blumenstrauร โ Nein, nun kennt ihr auรerdem den Grund, warum dieser Blog hier รผberhaupt existiert.
Ihr wisst nun, was euch hier erwartet. Da kรถnnt ihr euch hinterher nun nicht mehr beschweren.Vielleicht mรถchtet ihr gerne noch ein Foto sehen. Hier kommt es.

Der Opa und die Oma – samt Mettwurst natรผrlich.
Danke, fรผr’s vorbei schauen. Ich hoffe, euch gefรคllt meine kleine Rezeptsammlung. Ein wenig Erfahrung und viel Liebe verbergen sich dahinter.


