Wer bin ich? Und Warum? Und dann auch noch Vegan und Bio?

Hi. Ich bin Jenny oder manchmal auch Schenny, Jessi oder Je-nn-e-fa. Ich komme aus dem Ruhrgebiet, aus Wanne Eickel. Geboren auf Frikadellen, sozusagen.

Die erste Mettwurst durfte ich mit sechs Monaten genießen. Heimlich im Kämmerlein. Meine Mama ist heute noch traurig, dass es damals noch keine Handykameras gab, auch wenn sie damals eher mit „was machst du denn da?“– Oma-ausschimpfen beschäftigt war, statt an ein Beweisfoto zu denken. Dabei hat die Oma es doch nur gut gemeint. 😉

Aufgewachsen bin ich in Bochum und Ja, Ich hatte eine glückliche Kindheit. Keine größeren Dramen.Tränen gab es. Doch sie waren selten so schwerwiegend, als dass sie nicht durch ein Mettbrötchen oder Leberwurstbrot hätten kuriert werden können. Es gab viele schöne und, wie eben beschrieben, manchmal sogar erinnerungswürdige Momente.

Seit einiger Zeit lebe ich nun in Bornheim (das im Rheinland), was nicht nur angenehm beschaulich sondern auch praktisch ist, denn ich arbeite auf einem Demeter Biohof und der liegt exakt acht bis zwölf Fußminuten von meiner Wohnung entfernt. Je nachdem, wie lange ich mal wieder getrödelt habe…

Manchmal arbeite ich unmittelbar auf dem Hof, mache Marktorgansisationskram und Markt-Personalgedöns, was meistens sehr, sehr schön und manchmal auch echt nervig ist. Doch zum Glück habe ich auf dem Hof einen Joachim, nein DEN Joachim. Zusammen sind wir nicht nur ein echt gutes Team sondern wir koordinieren die Wochenmärkte gemeinsam. Solltet ihr aus Köln, Bonn, Bergisch Gladbach, Leverkusen oder sogar aus Bornheim selbst kommen, falls ihr gesundes Essen mögt und eure Lebensmittel am liebsten hochwertig & frisch kauft, dann kennen wir uns. Vielleicht. Nicht vom Hof sondern, genau – vom Wochenmarkt. Denn darin besteht der Andere Teil meiner Arbeit. Ich bin die Frau, euch auf dem Wochenmarkt euer Obst und Gemüse verkauft. 😉

Und ich bin eine echt glückliche Frau, denn beinahe täglich darf ich Zeit mit den weltbesten Kollegen, mit Top TTLs und mit Kunden verbringen, die verstanden haben, dass Essen mehr ist als billiger Massenkonsum a la „Geiz ist Geil“. Manch einer sagt ja, das mit dem Bio, das sei doch alles Quatsch ( und wir sprechen hier nicht von der jüngeren Generation, das nur mal so am Rande) Doch: Wer einmal eine heimische, saisonale Demeter Fleischtomate gegessen hat, eine, die auf einem lebendigen, nachhaltig bewirtschafteten Boden gewachsen ist, der weiß, dass Bio eben kein Quatsch ist, sondern, dass es viel mehr eine Rarität in der Masse darstellt.

Seit 2013 ernähre ich mich nun vegetarisch, mehrheitlich vegan. Gegen ein gutes Stück Käse ab und an habe ich nach wie vor nichts einzuwenden. Und zu meinem Freundeskreis zählen nach wie vor Menschen die Fleisch essen. Ich koche gern. Bunt, abwechslungsreich und mit guten Zutaten.

Ich finde es spannend, was in einer rein Pflanzlichen Küche alles möglich ist und ich bin immer wieder erstaunt davon, wie gut ein Gericht auch mit wenigen Zutaten schmecken kann, wenn das Grundprodukt für sich allein genommen schon eine Geschmacksbombe darstellt. – Wenn ich in eine aromatischen und vollreifen Herbst Apfel beiße, gelingt das, was den meisten Männern nicht gelingt. Dieser Apfel bringt mich zum schnurren… Habt ihr es gemerkt? – Jetzt wisst ihr nicht nur, dass ich sehr gern, sehr ausschweifend erzähle, dass ich Single bin und, dass man mit einem Apfel bei mir mehr erreichen kann, als mit jedem Blumenstrauß – Nein, nun kennt ihr außerdem den Grund, warum dieser Blog hier überhaupt existiert.

Ihr wisst nun, was euch hier erwartet. Da könnt ihr euch hinterher nun nicht mehr beschweren.Vielleicht möchtet ihr gerne noch ein Foto sehen. Hier kommt es.

Der Opa und die Oma – samt Mettwurst natürlich.

Danke, für’s vorbei schauen. Ich hoffe, euch gefällt meine kleine Rezeptsammlung. Ein wenig Erfahrung und viel Liebe verbergen sich dahinter.

Alles Liebe, Jenny