Hello again.

Ich sage es euch, so schnell kann man gar nicht lecker sagen, wie diese vegane Grüne Bohnen Pfanne zubereitet ist. Alle Zutaten kommen einfach zusammen mit einem kleinen Schuss Wasser in die Pfanne und werden bei geschlossenem Deckel ca. 8 Min. gedünstet/gebraten. Dann ein kleiner Schuss Sojasauce zum ablöschen ein wenig Zucker und Gewürze dazu, schon fertig.

Ich habe sowohl für die Zubereitung des Naan Brotes, als auch für die Bohnen/Möhrenpfanne meine große Grillpfanne verwendet, die ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.

Ein echt heißes und schweres Teil. Mit Deckel und abnehmbaren Griff. Allein sie im Leer-Zustand zu heben, gleicht schon einem kleinen Workout und da sieht man mal wieder, dass auch kochen echt sportlich sein kann.

An dieser Stelle möchte ich mich außerdem ganz lieb bei der Kundin (die ich spontan leider nicht wiederkennen würde, weil es keine Stammkundin war) aus Schlebusch bedanken, die mir letzte Woche auf dem Markt den Tipp gegeben hat, die Bohnen gar nicht erst vorzukochen, sondern sie direkt in der Pfanne zuzubereiten. Ein großartiger Tipp. Falls Sie das hier lesen sollten, bitte fühlen sie sich herzlichst und herzhaft gedrückt. Es war richtig, richtig lecker.

Bisher habe ich die Bohnen bei sämtlichen Rezepten immer zuerst wenigstens blanchiert. Aber diese Variante hier geht nicht nur schneller, sie schmeckt auch ungleich aromatischer. Und weil die Bohnenpfanne so schnell zubereitet ist, habe ich gleich noch drei verschiedene Dips und ein selbstgemachtes Naan Brot (ebenfalls aus der Grillpfanne) in die Kochsession mit eingeschoben. Das Naan habe ich ebenfalls in der Grillpfanne zubereitet.

Timing ist bei diesem Gericht alles. Zuerst wird der Brotteig zubereitet. Während dieser dann ruht, werden die Zutaten für die Bohnenpfanne und die Dips vorbereitet. Anschließend backt ihr zuerst das vegane Naan Brot in der Grillpfanne aus. Danach kommen die Bohnen zusammen mit den restlichen Zutaten in die Pfanne.

Neben dem Johannisbeer-Tomaten Chutney, das ich bereits einen Tag vorher zubereitet hatte, (hier der Link zum Rezept) habe ich während der Gehzeit einen Cajun-Schwarzkümmel Hummus und einen veganen Knobi-Joghurt Dip zubereitet.

Letztendlich gab es die Dips dann aber nur zum Brot, weil die Bohnenpfanne pur einfach mal so lecker geschmeckt hat, dass ich gar nichts mehr dran machen bzw. rein-dippen wollte.

Heute gibt es viel zu tun, also ab

Zu den Rezepten.


Gebratene Vegane Grüne Bohnen-Pfanne mit Möhren,

Naan Brot und Dreierlei Dips

Vegane gebratene Grüne Bohnen-Pfanne mit Möhren, Naan Brot und dreierlei Dips

Gebratene Stangenbohnen. Pikant-scharf.

  • 400g grüne Stangenbohnen (oder Buschbohnen)
  • 150g Möhre (2 mittlere bis größere)
  • 66g Gemüsezwiebel (oder einfach eine halbe kleinere)
  • 2 Zehnen frischer Knoblauch
  • 1 Peperoni (klein ca. 10g)
  • 1,5 EL Rohrohzucker
  • 1 EL *Cajun-Gewürzmischung
  • Prise Nelke, 1 Prise Zimtblüte
  • Sojasauce
  • Saft einer halben kleinen Zitrone
  • wenig vegane Butter+Öl zum anbraten
  • ein Schluck warmes Wasser zum andünsten

*Cajun Gewürz. Eine leicht scharfe Gewürzmischung. Das ist drin. ~ Kurkuma, Koriander, Ingwer, Zitrone, Chillies, Cumin, Knoblauch, Paprika, Pfeffer, Bockshornkleesaat, Lorbeer.

Zunächst alle Zutaten vorbereiten.

Bohnen ggf. waschen, die Stielenden abkappen. Möhren putzen in feine bis mittlere runde Scheibchen schneiden (je nach gewünschter Bissfestigkeit). Zwiebeln mittelfein würfeln. Peperoni fein hacken, den Knoblauch in ganz feine Scheiben schneiden. Den Zucker mit den Gewürzen – Cajun, Nelke und Zimtblüte mischen.

(Grill)Pfanne auf leicht höhere Hitze kommen lassen. Zwiebeln und Möhren, sowie ein klein wenig vegane Butter und Öl hineingeben, gleichmäßig in der Pfanne verteilen. Kurz für zwei Minuten anbraten. Darüber nun die Bohnen und Peperoni schichten. Zuletzt den Knobi über die Bohnen geben. Mit einem kleinen Schuss Wasser (man kann auch Gemüsebrühe nehmen, doch das ist mir hier zu salzig wegen der Sojasauce) ablöschen und sofort den Deckel auf die Pfanne geben. Hitze auf mittlere Temperatur reduzieren. (Bei mir Induktion 6 von 9)

5 Minuten dünsten lassen, den Deckel abnehmen. Mit dem Pfannenwender einmal gut durchrühren und umschichten, den Deckel wieder aufsetzen und weitere 3-5 Minuten dünsten.

Deckel abnehmen. Zucker-Gewürzmischung dazugeben, kurz durchrühren, anschließend mit einem guten Schuss Sojasauce ablöschen und den Zitronensaft dazu geben. Nochmal kurz gut durchschwenken bis die Flüssigkeit verdampft ist, fertig.

Nach belieben mit Estragon <3 und Bohnenkraut garnieren.

Dreierlei Dips.

Dreierlei vegane Dips. Knobi-Joghurt. Cajun-Schwarzkümmel Hummus und Johannisbeer-Tomaten Chutney

Wie oben bereits erwähnt, hatte ich das Johannisbeer-Tomaten Chutney einen Tag zuvor zubereitet. Zum Rezept gelangt, ihr indem ihr auf das Dip-Bild klickt.

Cajun-Hummus mit Schwarzkümmel.

Ein Rezept für einen richtigen cremig fein gemixten Hummus findet ihr Hier: Hummus‘ Queen Africa. Dieses Mal wollte ich eher einen etwas festeren, einen sämig, schmelzigen Hummus zubereiten, so ähnlich wie der vom D&M, falls ihr den kennt. Die Zubereitung ist ungleich schneller und das Rezept kommt ohne Mixer aus. Ich habe stattdessen den Pürierstab genommen.

Zutaten.

  • 265g Kichererbsen ( 1 Dose, abgetropft)
  • 4 EL helles Tahin
  • 3 EL mildes Olivenöl
  • Saft einer halben kleinen Zitrone
  • 2 Zehen frischer Knoblauch, durchgepresst
  • 1 TL Cajun Gewürz
  • je 1/4 TL gemahlener Koriander und Kreuzkümmel
  • 1 EL Schwarzkümmelsamen (kurz angeröstet schmeckts noch besser)
  • Meersalz
  • etwas kaltes Sprudelwasser

Zubereitung.

Je nach Qualität der Kichererbsen, direkt verwenden oder kurz nochmal nachkochen: Je weicher die Kichererbsen, desto besser eigenen sich für einen Hummus. Wenn die Häutchen sich ganz einfach abrubbeln lassen, ist die Konsistenz perfekt. Das abrubbeln der Häutchen ist optional. Der Hummus wird dadurch noch feiner.

Kichererbsen in ein hohes Gefäß geben. Mit dem Pürierstab zu einer feinen Paste verarbeiten. In eine Schüssel umfüllen, die übrigen Zutaten bis auf Schwarzkümmel und Wasser dazugeben. Mit einer Gabel zu einer Homogenen Masse verrühren. Schwarzkümmel unterheben. Schlückenweise Sprudelwasser unterrühren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ggf. mit Salz, Zitrone, Öl abschmecken. Im Kühlschrank durchziehen lassen.

Knobi-Joghurt Dip.

Lecker als Dip oder auch als Dressing für Salate und Gemüse. Z.B. für diese Stangenbohnen-Spitzpaprika Pfanne. Wenn ich den Dip als Salatdressing verwende, gebe ich gerne noch einen extra Schuss hellen Balsamico mit dazu.

Zutaten.

  • 1/2 Becher ungesüßter Sojajoghurt
  • 3-4 EL vegane Salat Mayonnaise
  • 1-2 Zehen frischer Knoblauch (gepresst)
  • 3-4 EL heller Balsamico
  • Saft einer halben kleinen Zitrone
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 gestr. TL gemahlener Bockshornklee
  • optional: 1 TL gemahlener Koriander
  • außerdem: Salz, Pfeffer, eine gute Prise frisch geriebene Muskatnuss

Alle Zutaten super gut miteinander verrühren, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzen. Am besten 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend nochmal abschmecken. Mit ein paar Minzblättern dekorieren.

Veganes Naan Brot aus der Grillpfanne.

Veganes Naan Brot aus der Grillpfanne

Ergibt vier fluffig, weiche Brote.

Zutaten.

  • 225g Dinkelmehl Typ 630
  • 25g Tapiokastärke (oder andere Speisestärke)
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • Meersalz (1 knapper 4tel TL oder nach belieben mehr.)
  • 1 TL Trockenhefe (bei frischer Hefe 1/4 bis 1/2 Würfel)
  • 1 TL Rohrohrzucker
  • 30g warmes Wasser

  • 1 EL mildes Öl
  • 75g ungesüßter Pflanzenjoghurt (hier Sojajoghurt)
  • 75g ungesüßte Pflanzenmilch (Hafer Barista)
  • 1 gestr. EL Rohrohrzucker

  • optional, gibt eine schöne Backfarbe – 1 TL Cajun Gewürz (enthält Kurkuma und Paprika)

Zubereitung.

Die Trockenen Zutaten bis auf Hefe, Zucker und Wasser in einer großen Schüssel mit dem Schneebesen sehr gut vermengen. Falls ihr Cajun verwendet, das ebenfalls mit untermengen. Eine Mulde in die Mitte drücken Dort hinein die Hefe, das Wasser und den Zucker geben. Bei Verwendung von frischer Hefe, diese zuerst in dem warmen Wasser auflösen. Kurz stehen lassen bis die Hefe zu blubbern beginnt.

Die übrigen feuchten Zutaten in einem kleinen Topf verrühren und Handwarm erwärmen.

Feuchte Zutaten zu der Mehl/Hefemischung geben. Entweder mit den Händen oder mit der Maschine zu einem weichen und geschmeidigen Teig kneten. Ich habs mit den Händen gemacht. Das klebte am Anfang nur kurz ein bisschen. Der Teig hatte schnell eine wunderbar seidig geschmeidige und leicht feuchte Konsistenz. Ich brauchte nicht mal Mehl für die Arbeitsfläche um ihn zu kneten.

Etwas Öl in eine Schüssel geben, auch die Ränder einpinseln. Die Teig-Kugel in die Schüssel setzen, in dem Öl wenden, so dass alle Seiten mit etwas Öl benetzt sind, darüber etwas Mehl streuen und den Teig abgedeckt, an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Die (Grill)Pfanne auf hoher Hitze bringen. Den Teig in vier gleichgroße Stücke teilen. Drei Stücke zurück in die geölte Schüssel geben. Das vierte Stück nochmal kurz durchkneten, zu einer flachen Kugel formen. Enweder länglich dünn ausrollen oder von Hand flach ziehen (Ich hab die Handmethode gewählt, indem ich den Teig etwas flach gezogen habe und ihn anschließend von den Fingerspitzen beginnend, längst über die Handinnenfläche bis hin zum Puls gezogen habe. Alles klar!? 😉 )

Fladen in die heiße Pfanne geben. Backen bis der Teig anfängt blasen zu werfen (Das geht super schnell). Wenden und nochmal ca. 30 Sekunden zu Ende backen.

Mit den übrigen Teigstücken genauso verfahren.

Zusammen mit den anderen Dips zu der Bohnenpfanne servieren. Mir hat es besonders gut in Kombination mit dem Johannisbeer-Tomaten Chutney geschmeckt.


Habt’s lecker ihr Lieben. Und denkt dran, die Bohnenzeit ist kurz. 😉

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